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25 Jahre beim Roten Kreuz
Seit 1985 ist Friedel Weyrauch als Verwaltungsangestellte beim Roten Kreuz beschäftigt, wobei sie ausschließlich in sozialen Betätigungsfeldern der Rot-kreuzorganisation eingesetzt war.
Nach ihrer Ausbildung als Anwalts- und Notariatsgehilfin und verschiedenen Stationen bei der Deutschen Bundesbahn sowie einem privaten Michelstädter Unternehmen, begann Friedel Weyrauch ihr berufliches Engagement beim Roten Kreuz Ende 1985 in der Jugend- und Drogenberatung. Dieses Beratungsangebot wurde damals neu dem DRK-Kreisverband als Aufgabenfeld vom Odenwaldkreis übertragen. Als Frau der ersten Stunde hat Friedel Weyrauch die Entwicklungen der Suchthilfe mit geprägt. Ihre Ausbildung als ehrenamtliche Suchtkrankenhelferin kam ihr hierbei zu Gute.
Ab 1991 war die Jubilarin mit je einer halben Stelle weiterhin in der Suchtberatung, darüber hinaus im Bereich Freiwilliges Soziales Jahr eingesetzt. Dort war sie seit 2005 in vollem Umfang engagiert.
Auf persönlichen Wunsch hat Friedel Weyrauch auch nach ihrem 65. Geburtstag das Arbeitsverhältnis fortgesetzt, bevor sie offiziell zum 31.12.2007 ausschied und seitdem als Teilzeitkraft und mit großem ehrenamtlichen Engagement das im Erbacher Treppenweg befindliche DRK-Informationszentrum betreut, sich für die Homepage des DRK-Kreisverbandes verantwortlich zeigt und die Arbeit der Suchtselbsthilfegruppen begleitet und koordiniert.
Insbesondere im Rahmen ihres ehrenamtlichen Engagements als Sprecherin der Suchtselbsthilfegruppen auf Kreis-, Landes- und Bundesebene, ist Friedel Weyrauch auch über die Grenzen des Odenwaldkreises hinaus bekannt, wobei ihr für dieses Engagement 2008, anlässlich des ersten großen Treffens aller Suchtselbsthilfegruppen des DRK in Erbach, das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen wurde.
Darüber hinaus hat die Präsidentin des DRK-Landesverbandes das herausragende soziale Engagement von Friedel Weyrauch mit der Verleihung der Goldenen Leistungsspange für die Sozialarbeit gewürdigt. Immerhin ist die Jubilarin schon seit 1999 als Landes- und Bundessprecherin der Suchtselbsthilfegruppen im Deutschen Roten Kreuz aktiv.
In einer kleinen Feierstunde würdigte Kreisgeschäftsführer Holger Wießmann Friedel Weyrauch als geschätzte Mitarbeiterin mit einem sehr starken persönlichen Engagement, hoher Flexibilität und einem produktiven Organisationstalent sowie einem hohen Maß an fachlicher Kompetenz. Innovativ, zuverlässig und mit großem Einfühlungsvermögen, freundlich und aufgeschlossen, wird Friedel Weyrauch von Vorgesetzten wie auch Kolleginnen und Kollegen gleichermaßen geschätzt. Wießmann betonte, dass sich Friedel Weyrauch in der Suchtselbsthilfe ausschließlich ehrenamtlich engagiert, wobei er sie als eine Persönlichkeit kennengelernt habe, deren Wirken im DRK und damit auch für die Öffentlichkeit von unschätzbarem Wert ist. Ihre Vorbildfunktion, insbesondere auch für die jüngere Generation, ist herausragend, so Wießmann abschließend.
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